Blizzard will bald allen StarCraft-2-Spielern die Gelegenheit geben, ihren Onlinenamen ohne Gebühr anzupassen. Später soll der Service allerdings kostenpflichtig werden.
Wer sich bei der ersten Anmeldung zu StarCraft 2 vertut und einen unpassenden Spielernamen auswählt, kann diesen bislang nicht ändern. Das soll sich demnächst aber ändern, denn der Entwickler Blizzard hat angekündigt, allen Spielern die Gelegenheit zur Namensänderung geben zu wollen. Zunächst soll der Service noch kostenlos sein, später wird wohl eine Gebühr fällig, ähnlich wie im Online-Rollenspiel World of Warcraft .
Blizzard reagiert damit auf Beschwerden von StarCraft-2-Spielern, die zum Spielstart unbedacht einen Namen wählten, ohne darüber informiert zu werden, dass sie diesen Namen nicht mehr anpassen können und dass diese Spieler-ID auch für Onlinepartien gilt.
Infinity Wards Community Manager, Robert Bowling, via Twitter:
* "Zum Mitschreiben: Niemand muss bezahlen, um Call of Duty oder Modern Warfare 2 im Multiplayer spielen zu können. Und das wird auch in Zukunft so bleiben."
Treyarchs Community Manager, Josh Olin, via Twitter: * "Nein, ihr werdet auch nicht bezahlen müssen, um Call of Duty: Black Ops im Multiplayer spielen zu können. Gerücht zerschmettert." Quelle
Bug oder Beweis? Ein Xbox 360-Spieler will ein Menü auf Video aufgezeichnet haben, über welches ein kostenpflichtiges Modern Warfare 2-Abo verkauft werden kann.
Ein von einem User der Website 360Junkies.com veröffentlichtes Video aus der Xbox 360-Version von Call of Duty: Modern Warfare 2 zeigt angeblich ein zusätzliches Bezahl-Abo-System für den Mehrspieler-Shooter. Zwar sind in dem aus ungeklärten Gründen aufgetauchten Menü noch keine Preise für das »Modern Warfare 2 Membership« verzeichnet, bezahlen lässt sich die Mitgliedschaft aber mit der Währung MS-Points. Was ein solches »Membership« bringt, geht aus dem Video nicht hervor. Activision Blizzard oder Infinity Ward haben sich bislang nicht dazu geäußert. Dem Uploader des Videos CoDViP zufolge, sei das Menü aufgetaucht, als er versucht hatte der Multiplayer-Partie eines Freundes beizutreten.
Nimmt man die Entwicklungen der letzten Wochen zusammen, ergibt dieses zusätzlich zu Xbox LIVE Gold vorhandene Bezahlsystem durchaus Sinn. So hatte der Branchenanalyst Michael Pachter dem Publisher Activision Blizzard nahegelegt für den Multiplayer-Modus der eigenen Spiele zusätzlich abzukassieren. Anderfalls würden die Spieler durch zu umfangreiche kostenlose Mehrspieler-Modi zu lange an einen Titel gebunden ohne Geld für ein neues Spiel auszugeben.
Weltweit spielen mehr als 12 Millionen Spieler wöchentlich etwa 10 Stunden lang Call of Duty: Modern Warfare 2. Laut Pachter müsse Activision durch den Verkauf von Spielgegenständen, Turniergebühren oder Monatsabos daran mitverdienen wenn man den fehlenden Einnahmen durch sinkende Verkaufszahlen entgegenwirken will.
Bisher hatte Activision zwei Kartenpakete für Modern Warfare 2 verkauft. Die waren mit einem Kaufpreis von fast 15 Euro erheblich teurer als inhaltlich vergleichbare Downloadinhalte für andere Spiele. Trotzdem verkauften sich beide Kartenpakete blendend, allein in der ersten Woche konnte 2,5 Millionen Stimulus-Kartenpakete an den Mann gebracht werden.
Der Entwickler Treyarch bestätigt den Einsatz von Dedicated Server im Shooter Call of Duty: Black Ops.
Bereits Anfang dieses Monats kam das Gerücht auf, dass der Shooter Call of Duty: Black Ops für den Multiplayer-Part Dedicated Server unterstützen werde. Eine offizielle Stellungnahme seitens der Verantwortlichen stand bisher allerdings noch aus.
Jetzt meldete sich Mark Lamia von Entwickler Treyarch zu Wort. Wie er in einem aktuellen Interview offiziell bestätigt hat, werde Call of Duty: Black Ops definiitiv eine Funktion für Dedicated Server bieten. Wörtlich sagte er:
"Meiner Meinung nach sind Dedicated Server exzellent. Ich sehe keinen Grund, diese Funktion nicht zu nutzen, es sei denn... nun, ich sehe wirklich keinen Grund. Es sieht so aus, als würden die Fans Dedicated Server mögen..."
In Kürze zeigt der Publisher Activision erste Bilder aus dem neuen Call of Duty-Spiel von Treyarch.
Das nächste Spiel der Call of Duty-Reihe wird kommenden Freitag in der TV-Sendung GameTrailers-TV erstmals mit einem Teaser-Trailer vorgestellt. Das kündigt ein erstes Vorschau-Video auf die Show an. Ausgestrahlt wird GameTrailers-TV zunächst am Freitag auf dem Sender Spike TV gegen 18:40 Uhr unserer Zeit.
Call of Duty 7 entsteht beim Entwickler Treyarch. Das Studio hatte zuletzt die Weltkriegs-Episode Call of Duty: World at War entwickelt und die Serie damit um einen Koop- und den (in der deutschen Version entfernten) Nazi-Zombie-Modus bereichert. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll das neue Spiel auf den Namen Call of Duty: Black Ops hören und an mehreren Schauplätzen und Epochen spielen.
Anders als zum »anderen« Call of Duty-Studio Infinity Ward ist das Verhältnis zwischen dem Publisher Activision und dem Entwickler Treyarch gut. Infinity Ward erfährt dagegen derzeit eine Kündigungswelle und versucht den Publisher durch eine Sammelklage zur Zahlung von ausstehenden Boni, Aktienoptionen und Entschädigungen in Millionenhöhe zu bringen.